Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

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ISA
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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von ISA » Mi 6. Okt 2010, 22:36

.... hab' alle Beiträge jetzt erst durchgelesen :oops: ging leider nicht früher!
Ich fange einfach mal hinten an mit antworten.

Also der Grundsatz "ein Trainer sollte besser sein als seine Schüler", den vertrete ich voll
Dem stimme ich voll zu - auch dem Satz von cheesy, dass er nicht unbedingt besser tanzen können muss als seine Schüler (was natürlich schon besser wäre, wenn er's kann :mrgreen: ). Ich denke die Hauptaufgabe eines Trainers, der eine Line Dance Gruppe trainiert, liegt nicht nur darin "tanzen" beizubringen, sondern da kommt noch weitaus mehr dazu!
Matze hat geschrieben:Es sollte zu den bislang gebotenen Fortbildungen, spezielle Veranstaltungen entstehen, speziell konsepiert auf die Lehrerfraktion. Ich meinte damit keine Kaffeetreffen, sondern wirklich ernst zu nehmende Treffen, mit Einladung einer Fachkraft in Bezug auf bestimmte Technikveränderungen aktuell, evtl. Neuansichten.
Matze, hier würde ich aus meiner Gruppe schon ein paar Interessierte mitnehmen wollen!

Matze hat geschrieben:...... oder das Gespräch zu Anderen zu finden in Hinsicht, wie gestalte ich meinen Unterricht
.... da würde ich dann doch lieber alleine kommen :mrgreen:


@ anni
zum Thema M kann ich Dir nur beipflichten, sie hat wirklich Angst, dass ihre Schüler besser werden könnten als sie selbst!
BildLiebe Grüsse - ISA

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Georg Kiesewetter
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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Do 7. Okt 2010, 07:49

cheesy hat geschrieben:..Muss ein guter Trainer ein erfolgreicher Competition Tänzer sein? ...
Er muss nicht mal überhaupt ein guter Tänzer sein, denke ich.
Was ein Trainer gut können muss, ist trainieren. Dazu gehört natürlich, seinen Stoff richtig demonstrieren zu können.
Die Fertigkeiten, die man dazu braucht, sind aber nicht deckungsgleich mit denen, die man braucht um "erfolgreich" oder auch nur "richtig gut" zu tanzen.

Eigentlich ist mit der verbalen Unterscheidung in 'Trainer' hie und 'Tänzer' da, schon alles gesagt ;-) .
Die haben verschiedene Aufgaben und brauchen deshalb verschiedene Talente.
Ein Trainer muss zuallererst trainieren, ein Tänzer tanzen können.
Sportlich, wie verbal müssen sie natürlich diesselbe "Sprache sprechen". Deswegen verlangt man sinnvollerweise bei den Zulassungsbedingungen zur Trainerausbildung (im Leistungssport), dass Trainer mal gute Tänzer waren :mrgreen:

Servus
Georg
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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Do 7. Okt 2010, 08:06

bomshel-fan hat geschrieben:...Wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, geht es mehr um einen Erfahrungsaustausch unter Trainern und dagegen ist nun überhaupt nichts einzuwenden. Im Gegenteil! ...
Damit's was zum "schimpfen" gibt: Das ist imho schon wieder eine "Spaltpilzaktivität", die darauf hinausläuft, nicht die vorhandenen Angebote zu nutzen und die dahinterstehenden Bemühungen zu stärken, sondern etwas "eigenes" parallel dazu zu betreiben.
...so als ob bestimmte Technikseminare nur Trainer besuchen dürfen, damit sie ihren Schülern etwas voraus haben, was sie dann weitergeben können. Daraus spricht für mich eine Angst, dass die Schüler ihren Trainer überholen könnten.....
:7: :7: :7: Echt?
Ein Trainer, der den Namen verdient, hat seinen Athleten so viel voraus, dass sie ihn sich deswegen als Trainer ausgesucht haben, oder? [siehe Postscriptum]
Und es ist das Ziel eines Trainers, das Können seiner Athleten zu steigern. Und zwar bis an deren individuell erreichbare Leistungshöchstgrenze.
Das Leistungsvermögen eines aktiven Sportlers liegt, schon weil der Trainer Training hält und er idR nicht seinerseits im gleichen Maße trainiert wird, jedenfalls mittelfristig, stets über der des Trainers. Sonst wäre das Training ja geradezu nachweislich wirkungslos :2: !

Servus
Georg

P.S.: Das was der Trainer voraus hat, ist natürlich nicht Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit oder Geschicklichkeit. Nicht tänzerische Fertigkeit sondern Kow How, Erfahrung, Wissen, Durchblick, Kompetenz uvam.
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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von cheesy » Do 7. Okt 2010, 08:17

Georg Kiesewetter hat geschrieben: [Er muss nicht mal überhaupt ein guter Tänzer sein, denke ich.
Was ein Trainer gut können muss, ist trainieren. Dazu gehört natürlich, seinen Stoff richtig demonstrieren zu können.
Die Fertigkeiten, die man dazu braucht, sind aber nicht deckungsgleich mit denen, die man braucht um "erfolgreich" oder auch nur "richtig gut" zu tanzen....
Servus
Georg
Hab ich doch gesagt! ;-)
Wer tanzen kann, kann auch Tänze tanzen,
aber wer eine Choreographie kann,
der kann noch lange nicht tanzen!

Udo Schmidt

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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Do 7. Okt 2010, 08:23

cheesy hat geschrieben:...Hab ich doch gesagt! ;-)
Ich auch ;-)

Servus
Georg
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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von Mamun » Do 7. Okt 2010, 08:41

Georg Kiesewetter hat geschrieben:Er muss nicht mal überhaupt ein guter Tänzer sein, denke ich
Gilt in anderen Bereichen auch ;-) : Calmund ist ein Top-Trainer, aber auf dem Spielfeld möchte ich ihn nicht Fußball spielen sehen :mrgreen:
Liebe Grüße
Andy

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Georg Kiesewetter
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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Do 7. Okt 2010, 09:29

Mamun hat geschrieben:
Georg Kiesewetter hat geschrieben:Er muss nicht mal überhaupt ein guter Tänzer sein, denke ich
Gilt in anderen Bereichen auch ;-) : Calmund ist ein Top-Trainer, aber auf dem Spielfeld möchte ich ihn nicht Fußball spielen sehen :mrgreen:
Das gilt in jedem Sport ;-) !
Liegt nicht zuletzt daran, dass die Qualifizierung von Trainern bundeseinheitlich durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) geregelt wird. Jeder lizenzierte Trainer muss die gleichen Voraussetzungen erfüllen. Und das ist höchstamtlich u.a.: ein guter Sportler gewesen zu sein. Da die Karriere solch eines Mannes folglich idR längst beendet ist, ehe er die (mehrjährige) Trainerausbildung beginnt, sind alle Trainer, relativ zu ihren Aktiven, weniger leistungsfähig.

Nicht, dass es der Komplexität der Sache gerecht wird, aber man braucht ja nur mal zu überlegen, worauf es beim "Vormachen" des Trainers ankommt. Nehmen wir mal an, er will seinen Tänzern beibiegen, dass sie einen Step Turn mit einem Contro Body Movement einleiten sollen. Bei seinem Vormachen soll man alles erkennen können, worauf es ihm (zu dem Zeitpunkt, bei der Übung) gerade ankommt. Also wird der Demonstrierende alles unterlassen, was ablenkt. Er wird weder deutliches Spotting, noch ausgefeilte Armarbeit zeigen. Dafür wird er viel, viel langsamer und phasenweise zeigen, wie der Fuß ausgedreht aufgesetzt wird, wird sogar übertrieben deutlich seine Hüfte vorbereitend ausdrehen und beim (verlangsamten) Drehen den Zeitpunkt der Gewichtsübertragung nach der Drehung verdeutlichen. Dabei werden Anfangs- und Endhaltung übertrieben deutlich ausfallen. Und alles kommentiert, phasenweise und in "Zeitlupe".
Querschnittsgelähmt darf man für diese Vorführung zwar nicht sein - aber man muss, bei Lichte betrachtet, dafür jedenfalls, überhaupt nicht wirklich tanzen können...
Wenn die Schüler das dann verinnerlicht haben, hat der Trainer gut trainiert und die Schüler werden, als direkte Folge dessen, gut tanzen. Und zwar in aller Regel mit mehr Geschick, größerer Schnelligkeit, sicherer Balance und passenderem Krafteinsatz als der Trainer das, ohne eigenes weiteres Training, könnte. Die Tänzer werden dann auch Maßnahmen ergreifen, um ihre Drehung dynamischer wirken zu lassen (Spotting, Spannung, Ausdruck), sie werden das Timing der Musik besser anpassen als ihr Trainer und alles wird "irgendwie" gekonnter aussehen.
Und während die Schüler dann solcherart tanzen, beobachtet sie der Trainer, spornt an, erkennt Fehler, spricht die nachvollziehbar an, gibt Hilfestellung sie abzustellen und kontrolliert, ob sein Trainingsimpuls hinreichend war und er steuert gegebenenfalls nach.
Das "Demonstrationstanzen" folgt also anderen Kriterien, als das "Live-Tanzen" der Sportler.
Und beim Üben der Tänzer hat der Trainer die (Erfolgs)kontrolle durchzufüheren. Also wieder anderes zu tun, als seine Tänzer.
So wie Calmund langsamer läuft als selbst sein Torwart, so gefährlich wären Versuche des Skisprung-Trainers weiter springen zu wollen, als der schlechteste seiner Nachwuchsleute. Wenn der Trainer besser Bob fahren könnte, als der Hackl Schorsch, dann sollte er auch seinen Platz einnehmen :mrgreen: .
Und eben auch umgekehrt. Wenn der Hackl besser wüßte, wann Windkanal, wann Krafttraining und wann Schlittenfahren angesagt ist und wann, wieviel davon wie lange, dann sollte er absteigen und es den anderen zeigen.

Und weil das immer so ist, brauchen Schüler keine Trainerweiterbildung zu besuchen.
Das hat was mit unterschiedlichen Zielen und Methoden zu tun und nicht mit sportlichen Fähigkeiten.

Servus
Georg
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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von Anni » Do 7. Okt 2010, 14:02

Georg Kiesewetter hat geschrieben:
cheesy hat geschrieben:...Hab ich doch gesagt! ;-)
Ich auch ;-)

Servus
Georg
Ich doch auch! :D
Querschnittsgelähmt darf man für diese Vorführung zwar nicht sein - aber man muss, bei Lichte betrachtet, dafür jedenfalls, überhaupt nicht wirklich tanzen können...
Sag ich doch!
Und weil das immer so ist, brauchen Schüler keine Trainerweiterbildung zu besuchen.
Das hat was mit unterschiedlichen Zielen und Methoden zu tun und nicht mit sportlichen Fähigkeiten.
Das stimmt natürlich, aber wie gesagt - Matze`s Beitrag ging ein Gespräch am Samstagabend voraus und da war nicht die Rede davon, dass das Lehren gelehrt werden soll.
Grüßle Anni

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Thomas
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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von Thomas » Do 7. Okt 2010, 15:11

Es ist immer wieder beachtlich, welche weitreichenden Diskussionen sich aus einfachen Fragen entwickeln ;-)
Aber das liegt in der Natur der Sache, im persönlichen Gespräch ließen sich viele Abschweifungen gleich klären bzw. in die richtige Richtung steuern.

Um einmal auf Matzes Eingangsfrage zurückzukommen. Ich denke, die Trennung der angebotenen Fort- und Weiterbildungsmassnahmen in Lehrer- und Tänzerveranstaltungen ist schwer möglich. De Facto wäre es nur so zu erreichen, wenn Verbände, wie z.B. der BfCV, diese Fortbildung organisieren und nur eingetragene Trainer einladen würden. Dies geschieht meines Wissens auch schon. Aber da haben wir wieder das allgemein bekannte Problem, wie viele Linedance-Gruppen sind nur "lose Haufen", kein E.V. oder auch sonst nirgendwo organisiert? Deren Trainer wären dann schon außen vor.

Ich für meinen Teil habe ähnliche Interessen, wie Anni. Ich möchte mich auch weiterbilden und nutze natürlich (soweit es zeitlich und entfernungsmäßig geht) viele Möglichkeiten der Weiterbildung. Dabei spielt es natürlich auch eine Rolle, dass ich auch mal das Training übernehme, wenn Isa nicht kann (bin also "Aushilfstrainer" :mrgreen: ). Mir geht es aber auch um meine persönliche Weiterentwicklung, das gebe ich gerne zu.

Was ich auch nicht gut heiße, dass die halbe Gruppe beim einem Weiterbildungs-Workshop dabei ist. Die "flächenmäßige" Verbreitung des Wissens soll und muss den Trainern überlassen werden.

Grüßle
Thomas

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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Do 7. Okt 2010, 15:16

bomshel-fan hat geschrieben:...Matze`s Beitrag ging ein Gespräch am Samstagabend voraus und da war nicht die Rede davon, dass das Lehren gelehrt werden soll.
Auch wenn's um tänzerische Weiterbildung von Trainern geht, hat das andere Inhalte und anderes Vorgehen, als wenn man Tänzer tänzerisch Weiterbilden wollte, denke ich. Bei Trainerweiterbildung gehen Methodik-Didaktik und der eigentliche Inhalt stets Hand in Hand. Und auch das Ziel ist unterschiedlich. Couple Dance wird bei Trainerweiterbildungen z.B. vorzugsweise nicht paarweise vermittelt :shock:. Paartanztrainer sind nämlich idR keine Paare, sondern betreuen ihren Verein alleine. Dafür muss jeder Trainer beide, die Damen und die Herrenschritte, gleich gut beherrschen. Da ertönt dann immer das "beliebte" Kommando: "Change S E X!"... ;-)
Das müsste man mit auszubildenden Paaren ganz anders aufziehen. Im Line Dance müssen Trainer nicht Schritte lernen, sondern sie vielmehr bei anderen analysieren, bewerten und korrigieren üben. Da tanzt die eine Hälfte und die andere bespricht im Anschluss das Gezeigte und so. Da muss man selbst das Lernen einer neuen Choreo anders aufziehen, als bei Tänzern, die die tanzen wollen.
Das Allermeiste dessen, was Schüler gerne lernen würden, ist für Trainer ein "alter Hut".

Es gilt ganz einfach der didaktische Grundsatz:
Die Effizienz des Unterrichts und der Lernerfolg steigen bei gleicher Unterrichtsqualität mit der Homogenität der Lerngruppe.
Das hat mit "Geheimhaltung" nix zu tun...

Servus
Georg
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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Do 7. Okt 2010, 15:22

Thomas hat geschrieben:...wenn Verbände, wie z.B. der BfCV, diese Fortbildung organisieren und nur eingetragene Trainer einladen würden. Dies geschieht meines Wissens auch schon. ...
Und die angehenden Trainer in wieder anderen Veranstaltungen.
Und die weiterbildungswilligen Tänzer in noch anderen...
Klar geschieht das. Aus guten Gründen aber in getrennten Veranstaltungen ;-) .

...Aber da haben wir wieder das allgemein bekannte Problem, wie viele Linedance-Gruppen sind nur "lose Haufen", kein E.V. oder auch sonst nirgendwo organisiert? Deren Trainer wären dann schon außen vor.
Deren Trainer verdienen erstens den Namen nicht und zweitens ist das gut so.
Wer sich gegen die Organisierung unseres Sports sperrt und ohnemichelt, der soll bitte schön auch die Konsequenzen tragen :evil: !
Wäre ja noch schöner, dass die einen mit Energie und Verbandsbeiträgen die Chausse anschieben und die Verbandsverweigerer sich ins gemachte Bett legen....

Servus
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Re: Lehrertreffen....bundesweit oder landesweit ?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Fr 8. Okt 2010, 06:09

Thomas hat geschrieben:Es ist immer wieder beachtlich, welche weitreichenden Diskussionen sich aus einfachen Fragen entwickeln
Gut, dann will ich die Schraube mal noch eine Runde weiterdrehen.

...Ich möchte mich auch weiterbilden ...
Weiterbildung ist was anderes als Ausbildung ;-)
Die Ausbildung von Tänzern ist im Freizeit- und Breitensport vollständig Sache der Vereinstrainer.
Zur Ausbildung eines Tänzers gehören nun mindestens alle gebräuchlichen Schritte und Figuren. Aber auch die Fähigkeit unsere Rhythmen zu erkennen und die zugehörige Technik ("Motion") dafür anzuwenden. Dazu alle grundlegenden Maßnahmen, diese Ausführung geschickt wirken zu lassen und sie in Timing und Betonung dem jeweiligen Musikstück anpassen zu können.
Die Weiterbildung eines Tänzers hängt vom Ziel ab. Wer sich vom Breitensportler zum Turniertänzer entwickeln will, tut das vor allem wiederum im eigenen Verein aber auch bei gesonderten Weiterbildungsmaßnahmen bei "Stützpunkttrainern" (Trainer B) u.ä..
Eine andere Sache ist die Weiterbildung des Tänzers zum Trainer, Wertungsrichter oder Vereinsmanager. Das tut er nur "oberhalb" der Vereinsebene in Verantwortung seines Sportverbandes und der Stützpunkt- oder Verbandstrainer.

Nicht jedesmal, wenn ein Breitensportler irgendwohin fährt um an Workshops teilzunehmen, ist das also eine 'Weiterbildung'.

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