Zu was sind Verbände alles nütze?

Maniac Cowboy

Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Maniac Cowboy » Di 6. Mai 2008, 10:41

http://line_dance_reporter.meine-bilder.com/mygallery/browse.php?folder=45808

http://maniac_cowboy.meine-bilder.com/mygallery/browse.php?folder=56318

http://maniac_cowboy.meine-bilder.com/mygallery/browse.php?folder=56367


Nur ein Style von mir, den ich entworfen habe.
Der andere Stil sind Stars&Stripes- oder Wranglerhemden.

Dies hat einen besonderen Wiedererkennungswert und hebt sich besonders ab vom alten Stil und des Typs John Wayne.

Thorsten

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Georg Kiesewetter
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Di 6. Mai 2008, 11:10

Maniac Cowboy hat geschrieben: ...Bei mir sind Colts, Messer, Sporen und dieser Oldstyle-Krempel absolut verpöhnt, weil es mit Country Music und Line Dance nichts zu tun hat.

Nun, der New Style Krempel hat auch nichts mit Line Dance zu tun.
Es heißt eben nicht "Wild West Tanz" und bedeutet das auch nicht. :P

Aber nochmals, damit das jedem klar ist: Ich habe nicht das Geringste gegen Western Attire. Wer's mag soll's tragen. In welchem Stil auch immer.
Ich verwahre mich aber auf das entschiedenste, den Country Western Tanzsport einer "Szene", einer marginalen Subkultur zu überlassen. Nämlich dieser unsäglichen, typisch deutschen, "Kauntrie" Sekte.
Line Dance hat nichts mit dem 'Wilden Westen', nichts mit Indianistik, Amerikanistik, Re-Enactment, Rodeosport, Westernreiten, Lagerfeuer und all dem Zeugs zu tun.
Das Country Western Tanzsport, im (sonst so gemiedenen) Turnierbereich - noch - der Country Music (weil wir anfangs ein "Abklatsch" der Organisation der Amis waren und ihnen alles "nachgebetet" haben) einen gewissen Vorrang einräumt, ist das einzige, was mich hindert, auch Country Music in die Auflistung aufzunehmen.

Keine Fransen,

Die gehören nämlich zum Reiten.
keine federn,

Die gehören nämlich zu den Trappern und Indianern.
kein Fuchsschwanz

Der gehört nämlich den deutschen LKW Fahrern vulgo "Truckern" bzw.
den Manta Piloten...


...Einfach Jeans, Stiefel, Hut, Buckle und Westernhemden der heutigen Zeit.

Warum nun nicht gleich westliche (Sport-) "Kleidung der heutigen Zeit"?
Da fehlt schon noch ein Stück Konsequenz, oder? 8)
Und nochmal: Mit Line Dance hat das eine wie das andere nichts zu tun!
Verlangt man es trotzdem, schließt man - ohne Not - Tänzer aus, die einen anderen Geschmack haben.
Wozu soll das gut sein?

Servus
Georg
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von berline » Di 6. Mai 2008, 11:16

:6: Georg für das Auseinanderklamüsern :7:
Ich konnte lesen und werde die Erklärung verwenden, wenn ich darf.
Wird uns bei den Vereinsentscheidungen helfen.
Lieben Gruß, Barbara


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logisch
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von logisch » Di 6. Mai 2008, 11:32

was wäre ein Tanzverband ohne Tänzer und ohne Tanzstil? undenkbar. :roll:

was wären Tänzer und Tanzstil ohne Tanzverband? ein gefundenes Fressen für Vereinsgründer. :lol:


Und gäbe es keinen DFB (deutscher Fussballbund), so würde die Industrie dennoch
Fussbälle produzieren und bestimmt auch an den Mann und die Frau bringen.
Sie würden dabei halt nur keiner besonderen, schriftlich fixierten Norm entsprechen.
Muss auch nicht zwingend der Fall sein. (Obwohl, am Ende gibts im Land sogar ne Norm für Waschkörbe usw...)

Klar, irgendwie versucht der Staat hier ja auch zu fördern, und zugleich gibt er Rahmenbedingungen vor,
wie man aus zu sehen hat, wie man sich zu organisieren hat usw. damit alle die
es gerne hätten auch etwas von den z.B. 20 Euro Fördergeld je Mitglied im Jahr ab bekommen. Bei einer Gruppe von 25 Leuten wären das auch gute 500 Euro im Jahr.

Nachdem das alles irgendwie doch Steuergelder sind und damit von jedem erst mal
berappt wurden, kann ich auch nichts all zu viel schlechtes daran finden, wenn eine
öffentlich bezahlte Leistung wie eben die Erstellung von Vorgaben, Regelwerken und
Normierungen auch am Ende wieder allen zu Gute kommt. Dass sie zunächst erst mal
vorrangig den organisierten Teilen der Sportwelt zu Gute kommt haben die sich halt verdient.

Der Schnitt zwischen Breitensport und Leistungssport, also ein vereinsinterner(!) Kampf
um die Fördermittel, das wäre wirklich was wo ich mit einer Portion Kritk ansetzen würde.
Nachdem die Turniere doch alle eine Breitensport-Kategorie haben, in der eben jeder
antreten kann, aber auch ettliche Stufen (Ligen) bis hin zu den Megastars usw. ist
so ein Event doch eine gemeinsame Sache zwischen beiden Lagern. Eine Halle wird
nur einmal angemietet, es wird nur einmal die Tanzfläche montiert und das Drumrum
aufgebaut. Würde sich das ganze Catering, die Verkaufsangebote usw. usf. denn
jemals lohnen, wenn nur Spitzensportler kommen würden? Ohne die ganzen Novice-
Tänzer würde doch gleich mal über die Hälfte der Besucher weg brechen, der Eintritt
müsste deutlich teurer werden und das Event würde aus dem öffentlichen Blickpunkt entschwinden.

Gibts irgendwo Angaben doer Aussagen wie viel Geld pro Leistungs-Sportler im
Vergleich zum Breiten-Sportler ausgegeben wird? Aus dem klassischen Sport heraus
weiss ich dass so viele Dinge gemeinsam genutzt werden können, dass Geräte und
Räume einfach vorhanden sind, egal ob da nun Spitzensportler oder Breitensportler
für z.B. einen Abend die Woche diese Dinge benutzen. Beide haben die Option hier
ihren Nutzen draus zu ziehen - soll heissen, es ist ein vereins-interner Fundus vorhanden,
aus dem die Trainer und Gruppenleiter in ihrem Jahres-Programm schöpfen können.

Für mich macht solch eine Differenzierung zwischen zwei Klassen von Tänzern im Linedacne
nicht wirklich so viel Sinn, einfach weil es jedem Tänzer offen steht (oder zumindest sollte)
an den diversen Events, den Ausbildungen und den Turnieren teil zu nehmen. Beim LD & C&WD
braucht man keine Geräteräume, keine Geräte (evtl. Balettstange? Spiegel? haben eh die wenigsten)
oder sonstige wilden Boden oder gar Dach-Konstruktionen. Es geht fast überall, natürlich
nicht überall gleich gut - aber der Zubehörbedarf beschränkt sich wirklich nur auf ein paar
Dinge, wie eben Musik-Anlage und Musik, die man noch relativ leicht auf der Schulter rein
und nach dem Üben wieder raus tragen kann. Schön natürlich wenn alles schon da ist,
wie in manchen Tanz-Studios, nur eben hat es dafür keine echte Notwendigkeit.
Ein guter Boden ist die Grundvoraussetzung - und den findet man sicher oftmals in
öffentlichen Gebäuden, meist Turnhallen, (dafür sollte man dann für den Staat ein e.V. sein)
oder eben auch vielfach in der Gastronomie (da hilft dann eher ein gutes Verhältnis zum Wirt).

Im Vergleich zu so manchem anderer Sportart ist Linedance und C&W Dance eben doch mit
wirklich sehr wenig Aufwand verbunden. Während sich manches Ski-Sternchen von Kopf bis
Fuss mit Werbung zukleistern lassen muss um halbwegs vernünftige Trainingsmöglichkeiten
zu haben, oder ein Modellbahn-Fetischischt (ist jetzt mal kein Sport) investiert über 30 Jahre
hinweg einen 6 stelligen Betrag in sein Hobby, sind solche Extrementwicklungen in unserem
Bereich einfach nicht gegeben. Das Nebeneinander von Voll-Profi und Neuling klappt auf der
Tanzfläche, weil keiner dem anderen irgendwie "davonlaufen" muss - die Form der möglichen
Höchstleistung ist eine andere Art. Und genau weil das Nebeneinander ganz prinzipiell geht
geht mir dieses vereinmässig ausgestaltete Auseinander-Dividieren von Breite und Spitze
schon ein wenig gegen den Strich. Für so etwas ist der LD einerseits zu klein als dass
jeder Bereich für sich alleine attraktiv wäre und andererseits zwingt es die Aktiven
ganz unnötiger Weise sich für eins von beiden zu entscheiden, obwohls gut zusammen geht.
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"Eine Variation - das ist wenn man z.B. aus einer 1 1/4 Drehung eine 2 1/4 Drehung macht." A.St.

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Di 6. Mai 2008, 11:46

berline hat geschrieben: ...werde die Erklärung verwenden, wenn ich darf.
Wird uns bei den Vereinsentscheidungen helfen.

Aber sicher.
Wobei ich sagen muss, für einen Verein gibt es noch weniger Spielraum als für den einzelnen Sportler.
Letzterer findet im Verein einfach die besten Möglichkeiten. "Sport wird im Verein erst schön", wie man sagt.
Ein (Sport)Verein kann vernünftigerweise nur eines tun, sich in den übrigen Sport zu integrieren. Sonst kommt er nicht in den Genuss der Belohnungen, die nach den Mühen der Vereinsgründung winken.
Einen Sportverein gründen um dem Sportverband fern zu bleiben ist wie sich'n Auto kaufen, es aber nicht zu zu lassen...

Servus
Georg
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Buddebine » Di 6. Mai 2008, 11:55

ist für Berliner interessant: http://www.berlin.de/sen/sport/sportfoe ... index.html
weitere Informationen zur Sportförderung in Berlin laden »

weitere Hinweise zum Vereinsinvestitionsprogramm laden

§ 15 Abs. 1 Nr. 6 des Sportförderungsgesetzes.
einen wunderbaren Tag
wünscht Sabine

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Di 6. Mai 2008, 12:01

logisch hat geschrieben: ...Und gäbe es keinen DFB (deutscher Fussballbund), so würde die Industrie dennoch
Fussbälle produzieren und bestimmt auch an den Mann und die Frau bringen.

Ohne das ausreizen zu wollen - aber weißt du, was ein Fußball kosten würde, wenn es nur Thekenmannschaften und deren Bedarf gäbe? Es ist ja nun nicht so, dass Fussballer den DFB zustande bringen - es ist mindestens genauso anders herum. Der DFB "produziert" Fußballer. Und die brauchen dann Bälle. Solche, von denen sie wissen, dass sie tauglich sind...
Bin sicher, du weißt schon, was ich meine ;-) ...


Nachdem das alles irgendwie doch Steuergelder sind ... kann ich auch nichts all zu viel schlechtes daran finden, ...Dass sie zunächst erst mal vorrangig den organisierten Teilen der Sportwelt zu Gute kommt haben die sich halt verdient.

Nee. Die haben das nicht "verdient", die stellen sicher, dass es nicht dem Eigennutz Einzelner, sondern der Gesamtgesellschaft zugute kommt. Deshalb müssen sie ja anerkannt (=kontrolliert) gemeinnützig sein. Und deshalb kann eine Organisation von Einzelnen (z.B. WCDF) niemals an diese Fördermittel gelangen. Gemeinnützige Einzelne gibt es halt nicht.
Die Organisiertheit setzt die Gemeinnützigkeit voraus. Und die ist (neben der Förderungswürdigkeit ="Qualitätssicherung") die Voraussetzung, dass die Mittel an die Allgemeinheit zurückfließen. Die braucht sich nur anzumelden um in den Genuss der 'Förderung des Sports' zu kommen.

Servus
Georg
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Di 6. Mai 2008, 12:24

logisch hat geschrieben: ...Der Schnitt zwischen Breitensport und Leistungssport, also ein vereinsinterner(!) Kampf
um die Fördermittel,

Nein. Jedenfalls nicht, dass mir das bewusst wäre. Und nicht mehr, als es meinem Direktionsrecht als Vereinsvorstand auch entspricht.
Es sind einfach verschiedene Töpfe, die verschiedene Programme mit unterschiedlichen Zielgruppen versorgen.
Wenn du in deine Halle Spiegel montieren willst, stammt das Geld dazu aus einem Programm zur Förderung des Sportstättenbaus. Das kommt vom Landessportverband, gilt also der Förderung des Breitensports.
Wenn du 'ne Mannschaft zur Deutschen schicken willst und deshalb 'Fahrtkosten zu Wettkämpfen von überregionaler Bedeutung' ersetzt kriegen willst, kommt das aus einem Leistungssporttopf.
In beide Töpfe kannst du (als Verein!) nur zweckgebunden hineingreifen. Da gibt es (für dich) nichts dahin oder dorthin zu steuern.
Nur bei den Spitzenverbänden (und natürlich bei der Politik jeder Ebene, der Geldquelle) gibt es diesbezügliche Entscheidungsspielräume.


...Nachdem die Turniere doch alle eine Breitensport-Kategorie haben, ...

Nee, nee. Jedenfalls ist das nicht die "reine Lehre".
Solche Begriffe sind längst sauber definiert und voneinander abgegrenzt.
Ich hoffe, ich habe keine Fehler diesbezüglich gemacht.
Also
Breiten- (auch Freizeit-) sport ist körperliche Betätigung aus Spaß an der Bewegung ohne das Ziel der Beste der Beteiligten sein zu wollen. Ziel ist es die eigene Leistung zu steigern, ohne die anderer gezielt übertreffen zu wollen.
Leistungssport wird bestimmt durch das Ziel die eigene Leistung über die der anderen hinaus zu steigern. Der Beste zu sein.
Spitzensport ist Leistungssport auf der Ebene nationaler Meisterschaften und darüber.

Breitensport und Leistungssport unterscheiden sich nicht im Ergebnis, nicht in der erbrachten Leistung, sondern allein im Motiv der Leistungserbringung (und damit in den Umständen der Leistungsmessung).
Ein Breitensportturnier ist - reiner Lehre zufolge - ein Paradoxon.
Breitensport"turniere" wären eher DTSA-Abnahmen (da wird nicht geprüft, wer der Beste ist, sondern ob die Leistung oberhalb einer bestimmten Qualifikation liegt) oder Vorführungen verschiedener Gruppen mit Besprechung und Auswertung aber ohne Reihung der Teilnehmer. Line Dance Rekordversuche usw, usw.

Und ja - ich weiß, dass das im CW Tanz (leider!) nicht entsprechend der reinen Lehre geregelt ist... ;-)

Servus
Georg
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Di 6. Mai 2008, 12:46

logisch hat geschrieben: ...braucht man keine Geräteräume, keine Geräte (evtl. Balettstange? Spiegel?
haben eh die wenigsten)...

Grmhl#&%!!
Du bist doch ein schlaues Kerlchen.
Das wir sowas nicht haben, heißt doch nicht, dass wir's nicht brauchen!
Es beweist nur, dass für uns jede Traube zu hoch hängt, eben weil wir nicht organisiert genug sind.
Schon mal 'nen StaLat Tanzsportverein von innen gesehen?
Genau das will ich auch. Spiegelwände, Parkettböden, eingebaute Beschallung, Air Conditioning, Gymnastik Matten, Pokalvitrinen, Beamer, Kreidetafeln - usw, usw.
Warum sollen wir hinter StaLat zurückstehen :-? ?


...Im Vergleich zu so manchem anderer Sportart ist Linedance und C&W Dance eben doch mit
wirklich sehr wenig Aufwand verbunden.

Deswegen erzählt mir jeder, die Ausbildung sei zu teuer, die Lehrgänge zu weit weg, man könne sich Fahrt und Übernachtung nicht leisten...
Weißt du was'n paar Schuhe kostet? 300€ für die Boots. Ein Walzerkleid, ein ChaCha Kleid, was in sexy für ECS usw...
Ich verschleiße halbjährlich 'n paar Schuhe.
Weißt du, dass im Spitzensportbereich zum Üben geflogen wird? Weil der Trainer oder die Partnerin in London wohnt?
Hast du 'ne Ahnung, was es kostet eine Formation zu den Worlds zu bringen?

Das man nur 5 Kumpels und 'ne Blechdose am Hof braucht um herumkicken zu können, heißt lange nicht, dass Fußball ohne Aufwand betrieben werden könnte.
Und auch Line Dance, der sich mit jeder anderen Tanzart auf pari bewegen möchte, hat deren Ansprüche!!!

Servus
Georg
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jk296

Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von jk296 » Di 6. Mai 2008, 17:26

Die befürchtete Schlammschlacht ist im Gange :). Ist ja auch ein heißes Eisen mit Vereinen oder Vereinsabteilungen sowie Verbänden im CW-Tanz.
Eine erste Antwort auf die Frage Zu was sind Verbände alles nütze? findet sich in der letzten Antwort zum Thema Wann ist ein Linedance ein Linedance? (geht in Richtung „Spiegelwände, Parkettböden, eingebaute Beschallung, Air Conditioning, Gymnastik Matten, Pokalvitrinen, Beamer, Kreidetafeln - usw, usw.“ :)).
Ich will mal die (in den letzten beiden Antworten zu dem Thema) aufgekommene Grundsatz-Diskussion fortführen.

Zu den Verbänden im Einzelnen:
Ich bewege mich in Richtung BfCW, lernte den UCWDC kennen, fände einen europäischen Verband interessant und verfolge die Aktivitäten der WCDF.
Wir leben nun mal in Deutschland :5:, wo in Sachen Sport der – vom BMI beliehene – DOSB (s. a. Sport in Deutschland), in Sachen Tanzsport der DTV bzw. in Sachen CW-Tanz der BfCW das Maß der Dinge ist und – eigentlich selbstverständlich (Im Grunde ist das etwas, worüber nicht diskutiert wird :-?! Georg hat mit den meisten Punkten schlichtweg Recht.) – gilt es, sich daran zu halten. Aus letztlich unerfindlichen Gründen bewegen mind. 80 % aller deutschen CW-Tänzer sich noch unzureichend in diese Richtung (CW-Tanz als sportlich anerkannte Breiten-, Wettkampf- und Leistungssportart). Schade (besser: traurig) dahin gehend, dass es sich in den meisten (Tanz-)Sportarten umgekehrt verhält.
Der UCWDC ist gut und schön, aber für Deutschland, Europa oder die Welt nichts Halbes und nichts Ganzes. Der Verband sollte der Dachverband für die USA, Nordamerika oder ganz Amerika sein.
Die WCDF, „in der das Wohl des Tänzers und des Country Dance weltweit an erster Stelle stehen“, sehe ich als einen recht freien und recht offenen Verband an, sowie – keine Frage – ein Hoch auf Gert und Susi. Der Verband sollte der Weltverband sein, was er ja formell, d. h. aufgrund seines Names (World C. D. F), schon ist.

Ich finde, dass die Verbände geordnet (vernünftig) zusammenarbeiten sollten, insbesondere in den Bereichen Turniere und Aus-/Fortbildungen. (Leichter gesagt als getan, ich weiß, aber insbesondere in diesen Bereichen ist die CW-Tanz-Welt – egal, wo – sozusagen eine in hohem Maße fragmentiere Festplatte ... oder ... ein in hohem Maße unaufgeäumtes Kinderzimmer.)

Bereich Turniere:

Sollen doch ...
– die InCahoots * die Berlin Open – mit dem Untertitel Offene Berliner Meisterschaft – ausrichten und der mögliche CW-Tanz-Verband Berlin * sie veranstalten,
– die Elbvalley Dancers Dresden den SCWDC – mit dem Untertitel Offene Sächsische Meisterschaft – ausrichten und der mögliche Sächsische CW-Tanz-Verband * ihn veranstalten,
– der mögliche CW-Tanz-Verband Mecklenburg-Vorpommern * das Norddeutsche Breitensportturnier ausrichten und die Line Dance North Countries Federation * es veranstalten,
– der mögliche Niedersächsische CW-Tanz-Verband * den NCWDC – mit dem Untertitel Offene Norddeutsche Meisterschaft – ausrichten und die Line Dance North Countries Federation * ihn veranstalten,
– die mögliche Line Dance Federation Ost * die DM ausrichten und der BfCW sie veranstalten,
– die DCWDA die EM ausrichten und die mögliche European Country Western Dance Union sie veranstalten,
– der UCWDC (als Dachverband für Nordamerika oder ganz Amerika) die WM ausrichten und die WCDF (als Weltverband) sie veranstalten.
Sollen doch die nationalen und möglichen kontinentalen Verbände über die WCDF gemeinsam ein Regelwerk verabschieden!
Es bestände überall und stets ein einheitlicher ausgereifter Turnierstandard.

Bereich Aus-/Fortbildungen:

Sollen doch Ausbildungen angeboten werden, die die nationalen und möglichen kontinentalen Verbände über die WCDF gemeinsam verabschieden, sodass auch überall und stets ein einheitlicher ausgereifter Qualifizierungsstandard besteht. Hier kommen die vom DOSB gepflegten und weltweit anerkannten Ausbildungsgänge in Betracht, z. B. Kursleiter, Fachübungsleiter C, Trainer B, Lehrer der (Tanz-)Sportart oder Wertungsrichter A. Soll doch jede Ausbildung entweder mit dem Schwerpunkt Linedance oder dem Schwerpunkt Partner-/Coupledance absolviert werden können. Warum nicht auch Aus-/Fortbildungen nach – ebenfalls verabschiedeter – Maßgabe anerkennen (etwa Wertungsrichter A und Full Qualified Judge)?

Alles noch schwer vorstellbar. Dennoch wurde das in vielen (Tanz-)Sportarten geschafft, also etwa so zu bestehen (vor allem: durchweg über Vereine oder Vereinsabteilungen sowie Verbände). Jeder hat sein Revier und sowohl Wettkämpfe als auch Aus-/Fortbildungen finden regional statt. Kurzum: so wird ein Schuh draus.
Den Ju-Jutsukas (zu denen ich zähle :)) gelingt das besonders, obwohl der Kampfkunststil bzw. die Kampfsportart am Anfang nicht gerade bekannt war: auf allen Ebenen, d. h. auf Kreis-, Landes-, Gruppen-, Bundes-, Europa- und Weltebene, besteht ein einheitlicher ausgereifter Wettkampfstandard und ein einheitlicher ausgereifter Qualifizierungsstandard. Einfach mal gründlich (!) die Websites der Landesverbände, die Website des Bundesverbands, die Website des Europa-Verbands und die Website des Weltverbands durchforsten.
Uns gelingt das nicht und dann stellen viele sich noch quer.

Feuer frei!

*: E. V.!

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Di 6. Mai 2008, 18:06

jk296 hat geschrieben: ...Wir leben nun mal in Deutschland :5:, wo in Sachen Sport der – vom BMI beliehene – DOSB (s. a. Sport in Deutschland), in Sachen Tanzsport der DTV bzw. in Sachen CW-Tanz der BfCW das Maß der Dinge ist ...

Mehr braucht man echt nicht zu sagen. So isses.
Und - im weiteren kann ich dir nun garnicht zustimmen - das reicht vollkommen.
Sportpolitik findet innerhalb dieses Verbandes oder garnicht statt. Auch das ist Teil der Wirklichkeit im Deutschen Sport...

Servus
Georg
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von jk296 » Di 6. Mai 2008, 18:51

Sportpolitik findet innerhalb dieses Verbandes oder garnicht statt. Auch das ist Teil der Wirklichkeit im Deutschen Sport...

Wenn wir uns, was Turniere betrifft, in Deutschland bewegen und 95 % tun das (die restlichen 5 % fahren zur EM oder zur WM), dann ja. Trotzdem ist sowohl ein Turnierstandard als auch ein Qualifizierungsstandard, wie angeführt (Standards, die überall und stets vorherrschen), durchaus möglich.

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Funny » Di 6. Mai 2008, 19:57

jk296 hat geschrieben: Die befürchtete Schlammschlacht ist im Gange ....


Das empfinde ich nicht so, bisher fand ich alles doch recht sachlich und informativ. Vielleicht bin ich auch die Einzige, die die komplexen Zusammenhänge nicht durchblickt :4:

So ist also der DTV ( Deutscher Tanzsportverband)
Georg Kiesewetter hat geschrieben: ...der fachliche Strang für den Leistungs- und Spitzensport zuständig.
Wesentliche Aufgabe ist es die Gemeinnützigkeit und Förderungswürdigkeit ihrer Mitglieder herzustellen und zu halten. Auf dieser Grundlage findet dann die Verteilung der staatlicherseits bereitgestellten Sportfördermittel statt.


Sorry, Leute wenn ich vielleicht jetzt dumm nachfrage, aber

dann ist der BFCW (Bundesverband Country Western) für die Line Dancer zuständig, damit:
Georg Kiesewetter hat geschrieben: die Verteilung der staatlicherseits bereitgestellten Sportfördermittel statt.
Regional, abhängig von der Kopfzahl, in Form von Bezuschussung der Trainerkosten, des Turnierbesuches, der Anschaffung von Großgerät, des Sportstättenbaus, des Sportstättenunterhalts, der Weiterbildung der ehrenamtlich im Sport Tätigen usw.


Hm, da wir ja in einem Verein sind und somit, wie Georg bereits irgendwo schon geschrieben hatte, "für einen Tänzer beginnt und endet alle Kompliziertheit bei seinem Verein" bin ich froh, dass es hier Leute gibt die es aufbröseln.

So ist es für mich logisch, dass unser Verein dem DTV (Deutscher Tanzsportverband) angehört, damit er was aus dem Topf bekommt. Ich schrieb ja bereits, ich trete bei um eine Leistung in Anspruch zu nehmen ;-)

Muss ich mich glatt informieren, was denn unser Verein vom Beitritt in den BfCW (Bundesverband Country Western) für Vorteile hat. Wir Line Dancer sehen davon nix ... vielleicht aber ja nur weil wir keine Ahnung haben :-?

Dennoch, wir sind einem Verein lediglich beigetreten, da er uns klare Vorteile bietet und wer sich anders entscheidet ...
ist für mich auch ok. Ich als Freizeitläufer (Jogger) kann dies auch ausüben und an einem Marathon teilnehmen, ohne einem Verein/Verband anzugehören.
*
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Di 6. Mai 2008, 20:31

Funny hat geschrieben: ...dann ist der BFCW (Bundesverband Country Western) für die Line Dancer zuständig,

Stimmt.
Regional, abhängig von der Kopfzahl, ...

Stimmt nicht. :mrgreen:

Also Geld kriegt ein Verein über diverse Sportförder-"Programme".
Breitensport ist Sache der Länder. Da haben die Landessportverbände die über-fachlichen, regionalen "Spendierhosen" an.
Der BfCW übt im Rahmen des DTV die Sporthoheit im CW Tanz aus. Er bildet z.B. Trainer aus, die nach dieser Ausbildung, aus den Töpfen der Landessportverbände, seine Stunden aus Steuergeldern vergütet kriegt.
Hier in Bayern ist diese Lizensierung mindestens eines Mitgliedes, die Grundlage für die Förderwürdigkeit schlechthin. Ohne Trainerschein auch kein Geld für den Ankauf der Beschallungsanlage...

So ist es für mich logisch, dass unser Verein dem DTV (Deutscher Tanzsportverband) angehört, damit er was aus dem Topf bekommt.

Wenn er sich als CW Verein betätigt, dann nimmt ihn der DTV nur auf, wenn er sich auch dem BfCW anschließt (und umgekehrt). Wenn er dann an den DM im CW Tanz teilnehmen möchte oder Trainerscheine und -lizenzen im CW Tanz braucht uvam., dann wendet er sich an den BfCW (als fachlich zuständigen Teil des DTV). StaLat, Garde, Step, JMD, usw. kümmern sich um ihre, der BfCW halt um seine "Kundschaft".

"Trickst" der Verein herum und meldet seine Mitglieder als StaLat Tänzer (wer keinem der Bundesverbände im DTV angehört gilt automatisch als StaLat Tänzer), obwohl die in Wahrheit CW machen, dann rechnen seine Tänzer konsequenterweise auf StaLat an. Nach Kopf verteilte Fördermittel gehen dann natürlich in diesen Bereich. Ebenso wie Stimmen bei verbandsinternen Abstimmungen u.v.a.m..

Servus
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von logisch » Mi 7. Mai 2008, 00:35

Georg Kiesewetter hat geschrieben:
logisch hat geschrieben: ...braucht man keine Geräteräume, keine Geräte (evtl. Balettstange? Spiegel?
haben eh die wenigsten)...

Grmhl#&%!!
Du bist doch ein schlaues Kerlchen.
Das wir sowas nicht haben, heißt doch nicht, dass wir's nicht brauchen!
Es beweist nur, dass für uns jede Traube zu hoch hängt, eben weil wir nicht organisiert genug sind.
Schon mal 'nen StaLat Tanzsportverein von innen gesehen?
Genau das will ich auch. Spiegelwände, Parkettböden, eingebaute Beschallung, Air Conditioning, Gymnastik Matten, Pokalvitrinen, Beamer, Kreidetafeln - usw, usw.
Warum sollen wir hinter StaLat zurückstehen :-? ?


Och, also ich dachte schon dass IHR (Bootscooters) zumindest mal das Spiegel-Thema in Angriff genommen hattet. Halte ich noch nicht mal für einen Fehler. Wenn man es nicht mal versucht, wie soll man auch heraus finden ob es einen positiven Effekt aufs Training hat.

Klar kann man wirklich sehr viel mit der richtigen Didaktik heraus holen.
Da brauch ich dir, lieber Georg sicher nichts dazu erklären, im positiven Sinne.
Trotzdem überkommt mich das Gefühl, dass mindestens die Hälfte der angeführten
Dinge allenfalls 2x im Jahr überhaupt einem Zweck zugeführt werden könnte.
Zu einer reinen Multimedia-Materialschlacht soll so ein Training doch nicht verkommen.
Videos und ähnliches kann ich zu Hause am PC besser und gezielter angucken
als in einer Gruppe mit 12 oder noch mehr Leuten. Da müsste ein Fachbuch
schon sehr gut geschrieben sein um mit den Infos und Möglichkeiten die ich
mir tagtäglich neu und wieder anders über das Internet beschaffen kann mit halten zu können.

Was kostet ein Whiteboard mit Zubehörs? Einsteigerklasse lackiert ist irgendwo bei
ca. 60 Euros. Die für intensivste Benutzung ausgelegten Email-Versionen rund das doppelte.
Dazu ein Stift-Set und ein Wisch-Klotz (sofern nicht eh schon enthalten) und man
hat für die nächsten 10 Jahre ausgesorgt - bis dann sind wohl die Stifte vertrocknet.

Mag sein für eine Trainer-Ausbildung werden mehr Medien eingesetzt und mehr Mittel
benötigt - für Tänze selber tun es 8 Kreidestriche (=Diamant) an einem ganzen Abend.
Wer solche schwarzen oder weissen Tafeln nicht mag kann auch mal flott auf einem
umgedrehten Kalenderblatt mit nem Edding improvisieren, oder ne Flipchart ausborgen.
Die soll es doch in so manchem Etablissement (Gasthof, Tagungshotel, etc.) geben.


Um einen gescheiten und talentierten Trainer kommt man einfach nicht herum.
Und wenn das stimmt, dann ist noch ein tauglicher Raum nötig.
Danach kommt dann wirklich sehr lange nichts was man noch zwingend nötig hat.
Die Sneakers oder Stiefel für 300 Euro - man könnte sowas natürlich z.B. mit einer
modernen Ski-Ausrüstung vergleichen - sind doch kein zwingend erforderliches Utensil.
Selbst wenn turniermäßige Ambitionen sicher schnell ins Geld gehen können,
und auch bestimmt im Handumdrehen viel, viel Zeit verbrauchen dürften,
muss man dennoch erstmal ein paar Jahre Zeit investieren um überhaupt
in solch einen Zwang zur Material-Schlacht auf Turnierboden zu kommen.

Die ältesten Gruppen in meiner Region sind so ca. 7 Jahre bei der Sache.
Rund herum haben der überwiegende Teil aber noch nicht mal die 2-Jahresgrenze erreicht.
Anderswo ist es ähnlich - Meldungen zu ettlichen 1-Jahresfeiern liegen gerade im Trend.
Mags verwundern oder nicht, die jüngeren Gruppen zeigen einfach mehr Dynamik,
kommen oftmals flotter in die Gänge und sind rundweg präsenter auf den diversen Events.
Das einzige was solche Gruppen nicht garantieren können sind qualifizierte Trainer.
Das ist und bleibt der Pferdefuss aller Bemühungen um den Sport - mit den Front-Leuten
steht und fällt die ganze Chose. Klar gibts früher oder später in jeder Gruppe eine zweite
Reihe, die einspringen kann wenn irgendwann mal was dazwischen kommt, aber sowas
kann man weder befehlen noch erzwingen, man kann nur hoffen, dass zu dem was sich
nur ganz begrenzt vermitteln lässt auch ne Portion solide Wissensvermittlung dazu kommt.
Nur zu tanzen reicht nicht aus - und nur weiter kommen zu wollen auch nicht.
Ohne ein Angebot in die Breite (durch Vereine!) wird man die Trainergeneration 3 nicht besser hin bekommen als es die zweite Generation oder gar die aller erste Generation war.
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von logisch » Mi 7. Mai 2008, 01:05

ich hab vorher noch schnell gegoogelt, da mir eines der Kürzel nicht ganz geläufig war...

JMD = Jazz- & Modern – Dance
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Mi 7. Mai 2008, 08:45

logisch hat geschrieben:
Georg Kiesewetter hat geschrieben:...Warum sollen wir hinter StaLat zurückstehen :-? ?

...Trotzdem überkommt mich das Gefühl, dass mindestens die Hälfte der angeführten
Dinge allenfalls 2x im Jahr überhaupt einem Zweck zugeführt werden könnte...

Das beantwortet meine Frage nicht.
Es ist schlichter Unsinn, was du behauptest. Echt!
Denk' an das Büchsenfußball-Beispiel.
Klar "geht" das.
Aber bis zur Bayern-Arena und der Champions League bringt man's auf die Tour auch in 1000 Jahren nicht!
Klar kann ich Line Dance auch auf 'ner öffentlichen Wiese "machen" und sich selber die Musik dazu auf leeren Waschpulvertrommeln improvisieren. Man 'braucht' zum Tanzen natürlich nichts weiter als sich selber. Isadora Duncan hat sogar darauf bestanden, man müsse auch nackt sein um den Purismus wirklich auszuleben... :2:

Warum sollten Line Dancer irgend etwas nicht brauchen, was Tänzer jedweder Provenienz seit hundert Jahren für selbstverständlich halten?
Warum sollen wir kein Studio für unsere Übungsabende haben?
Voll ausgestattet?

Ich arbeite wenigsten daran. Aber wenn ich Leute "Wasser statt Wein" predigen höre, dann geht mir der Hut hoch!!!

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von logisch » Mi 7. Mai 2008, 10:44

Ich möchte jetzt nur schnell festhalten,
dass die Bootscooters als Gruppe unter Georgs Leitung
eine sehr ästhetisch betonte Ausrichtung geniessen
und damit in der LD-Tanzkunst schon fast eine kleine
Sonderposition in der ganzen Republik einnehmen.
Die Zahl der Gruppen, die dabei mit halten können
dürfte nicht all zu groß sein in der Republik.
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Mi 7. Mai 2008, 11:14

logisch hat geschrieben: ...Die Zahl der Gruppen, die dabei mit halten können
dürfte nicht all zu groß sein in der Republik.

Ja meinetwegen - aber das ist doch beklagenswert :roll: !
Das muss geändert werden. Und das kann auch geändert werden. Indem wir eben aufhören tief zu stapeln und nicht länger versuchen selbst die Genügsamkeit eines Säulenheiligen noch übertreffen zu wollen.

Die relativ zufriedenstellende Situation der Bootscooters ist doch nicht vom Himmel gefallen. Die ist hart erarbeitet. Mit Hirnschmalz und Initiative. Und gewiss nicht durch fatalistische Selbstbescheidung :twisted: .

Ich will, dass Line Dance (innerhalb meiner Lebensspanne) so aussieht wie StaLat heute.
Und ich sehe nicht den allergeringsten Grund, sich mit weniger zufrieden zu geben.
Gezahlt wird das alles vom Staat. Wir müssen uns nur emanzipieren, organisieren und engagieren.

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Mi 7. Mai 2008, 11:28

logisch hat geschrieben: ...schon fast eine kleine
Sonderposition in der ganzen Republik einnehmen....

Dann fahr' doch mal nach Sindelfingen.
Oder nach Esslingen.
Hoch in die Pfalz nach Mannheim.

In Süd- und Ostbayern wäre ein Besuch bei den Wanderers in München, den Cookies in Ingolstadt oder den Highlanders in Zwiesel ergiebig.

Hannover, Hamburg, Dresden, Berlin - soo einmalig ist Regensburg weiß Gott nicht.

Provinzielles "Ohnemicheln" ist kein Konzept sondern Defätismus!

Und eines noch: Damit mein Traum wahrwerden kann, muss es einen Konzentrationsprozess geben.
Da müssen zehnmal soviele Gruppen eingehen, wie aufblühen.
Es ist völlig illusorisch zu glauben, alle Dorffußballvereine irgendwie auf Niveau Bayern München "entwickeln" zu können.
Das geht nur durch Wettbewerb und Auslese der Tüchtigsten. Und das betrifft ganz ausdrücklich auch reine Freizeitsportvereine. Qualität und Leistung zählt. Auch beim Management.

"Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt..." - das "Bruttosozialprodukt gehört gesteigert und nicht auf niedrigstem Niveau eingeebnet.
Die Zukunft darf nicht dem allerkleinsten gemeinsamen Nenner überlassen werden...

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Mi 7. Mai 2008, 11:37

logisch hat geschrieben: ..Ohne ein Angebot in die Breite (durch Vereine!) wird man die Trainergeneration 3 nicht besser hin bekommen ...

Ein sehr wahrer Satz. Die Organisierung der Szene, das ist das Gebot unserer Tage.
Die Voraussetzung für alles und jedes. Das Fundament für jegliche Zukunft.
Wir brauchen übrigens nicht nur bessere Trainer. Wir brauchen auch bessere Manager.
Das Leben ist kein Ponyhof und Fortschritt muss man erarbeiten. Im Wettbewerb mit anderen.

Und - wer früher damit anfängt, hat bessere Chancen, wenn der Selektionsdruck aufkommt und das "Sterben" der Untüchtigen beginnt...

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Mi 7. Mai 2008, 11:42

logisch hat geschrieben: ...Mags verwundern oder nicht, die jüngeren Gruppen zeigen einfach mehr Dynamik,
kommen oftmals flotter in die Gänge und sind rundweg präsenter auf den diversen Events....

Vielleicht liegt das ja auch daran, dass junge Gruppen oft das Produkt von Abspaltungen sind. Hierzulande macht sich jedenfalls oft der "progressivere" Teil irgendwelcher Trüppchen selbständig um sich nicht länger von den "Alten Herrschaften" drögelig ausbremsen zu lassen. Diese Abspaltungen sind nicht "irgendwie" gewachsen, sondern werden oft gezielt, sauber konzipiert und problembewusst "ins Rennen geschickt".
Mich wundert's nicht, dass da dann mehr 'rauskommt.

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Maniac Cowboy

Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Maniac Cowboy » Mi 7. Mai 2008, 12:28

Verbände!
Mmmmh...!
Was man so alles jetzt gelesen hat, mag das gut und schön sein.
Tanzsport ist es im jedem Falle ob man an einem Wettkampf antritt oder nur an Verantsaltungen tanzt.

Beides ist die gleiche Tanzart. Aber trotzdem gibt es kleine Unterschiede.
Die einen müssen sehr auf Bewegung und Technik achten, wenn sie Rangmässig weiterkommen wollen.

Dann gibt es die, die rein auf Veranstaltungen und Partys tanzen, aber trotzdem noch das Tanzen gut hinbekommen möchten.

In meinen Augen sind das zweierlei Gesichtspunkte.

Thorsten 8)

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Mi 7. Mai 2008, 13:18

Maniac Cowboy hat geschrieben: ...Dann gibt es die, die rein auf Veranstaltungen und Partys tanzen, aber trotzdem noch das Tanzen gut hinbekommen möchten. In meinen Augen sind das zweierlei Gesichtspunkte....

Nee. Fußball ist Fußball. Fußballlehre ist Fußballlehre. Fußballverein ist Fußballverein und Fußballbund ist Fußballbund.
An meinem Wohnort spielt der SSV Köfering. Der hat eine G-Jugendmannschaft (4-6 Jahre). Die werden von einem lizensierten Trainer betreut, spielen auf 'nem Fußballplatz und nicht auf irgendeiner Wiese, haben 'ne vernünftige Ausrüstung, Sportversicherung und sie verlangen ´genausoviel Managementkompetenz wie die 1.Mannschaft.
Ob ein Line Dancer sich auf die Europameisterschaft vorbereitet der auf's DTSA oder auf den Auftritt beim Sommerfest der Pfarrjugend - die brauchen alle vernünftige Sportstätten, vernünftige Trainer und vernünftiges Management.
Oben "ist die Luft dünner" aber ob Arber oder Mount Everest - Bergsteigen geht ganz grundsätzlich auf den ersten 20 Metern nicht anders als auf den letzten 20 Metern...

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Funny » Mi 7. Mai 2008, 13:42

Bin ja selbst auch der Ansicht, dass es jedem selber überlassen bleiben sollte, ob er sich mit dem "kicken der Blechbüchse" zufrieden gibt oder eben mehr will. Nur wenn es niemanden gäbe, der sagt/zeigt, es geht anders besser und ist auch für jedermann/frau machbar, dann bleibt dir nur das "kicken der Blechbüchse". So hast du die Wahl.

@Thorsten ...ich habe ja mal genauso gedacht aber wenn ich Kenntnisse über die richtige Fußtechnik erwerben kann, die nicht nur mein Tanzen besser aussehen lässt, sondern auch gesundheitliche Aspekte berücksichtigt, wenn ich in einer Halle mit Parkettschwingboden üben kann, die meinen Knien definitiv zu Gute kommt (spreche aus Erfahrung), wenn ich einen Trainer vor mir haben kann, der weit mehr Kenntnisse vom Line Dance hat, als die Schritte vom Blatt abzulesen, wenn ich eine Spiegelwand in einer Halle haben kann, wo ich sehe, wie sich Armtechnik einsetzen lässt... dann komme ich nicht umhin, Georg Recht zu geben. Da bin ich dann doch aber vom Turnier - tanzen noch weit weit entfernt.

Wir sind in einem Tanzsport-Verein und wurden bislang von den dortigen StaLat Tänzern, sagen wir es mal so...milde belächelt. Eben die Line Dancer, die ihre Schritte "ablatschen". Man war zwar froh, dass wir unsere Mitgliedsbeiträge in den großen Topf mit eingebracht hatten, aber das war's auch schon.

Hätte es zu meinem "Anfang" ( Sep. 2006) bereits jemanden gegeben, der mir gesagt bzw. gezeigt hätte dass Line Dance viiiel mehr beinhaltet, dann könnte ich mit absoluter Sicherheit heute besser Line Dance tanzen und ganz ehrlich, egal ob zu 'ner Party oder Veranstaltung, das sähe einfach besser aus :D Mir liegt es auch nicht, wie hier jemand mal schrieb, mit den "Flügeln zu schlagen" :7: , und wenn ich nicht unbedingt an Turnieren teilnehmen will, denke ich, gibt es doch aber dazwischen doch noch eine Spanne dazwischen.

Jetzt ist es ein recht mühsehliger Weg, aber wenn wir mal besser sind, können wir durchaus mit den anderen Tänzern mithalten. Der Anfang ist bereits gemacht, dank der Leute, die es unermüdich aufzeigen und nun liegt es nur noch an uns es umzusetzen. Dies kann man nicht im Alleingang erreichen.

Und ganz ehrlich, jetzt mag ich auch bei einem Auftritt zeigen wollen "he, Leute so sieht es aus, wenn man es richtig und gut kann" :D
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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von alabama-linedancer » Mi 7. Mai 2008, 15:52

Hallo,

ich möchte mal kurz die Situation in meinem StaLat-Tanzsportverein schildern:

Der Verein hat ca. 500 Mitglieder. Wir haben ein Vereinsheim mit 3 Tanzsälen. Zwei kleinere Trainingssäle und ein großer Saal, in dem neben dem Training auch Bälle und Tanztreffs veranstaltet werden. Dieser große Saal lässt sich durch eine Trennwand in zwei Säle aufteilen. Zusätzlich existiert eine kleine Küche und es sind Umkleideräume mit Duschen und Toiletten vorhanden.

Jeder Saal ist mit Schwingparkett, einer Spiegelwand und einer fest installierten Musikanlage ausgestattet und ist (mehr oder weniger) klimatisiert.

Dieses Vereinsheim bietet ideale Tanz- und Trainingsmöglichkeiten.

Dazu haben wir sehr gute Trainer, die wissen, von was sie reden. Meine eigene Gesellschaftsgruppe hat einen Trainer, der auch Turnierpaare bis in die S-Klasse (höchste Turnierklasse für Amateure in Deutschland) trainiert.

So ein Vereinsheim und solche Trainer wären für Linedancer genauso ideal wie für StaLat Tänzer. Aber von einer kleinen unstetigen Gruppe, bei der die Leute unregelmäßig kommen und auch nur ein paar € zahlen, wenn sie mal da sind, lässt sich das natürlich nicht bewerkstelligen. Dafür benötigt man einen Verein mit einem ordentlichen Vorstand und vielen Mitgleidern. Und wenn man den hat, dann braucht man sich als normales Vereinsmitglied auch keine Gedanken mehr über die ganze Sportpolitik zu machen. Man kann seinen Beitrag zahlen und zu seiner Trainingsstunde kommen und ansonsten den Verein ignorieren. Da ist nichts mit "Vereinsmeierei" oder was auch sonst immer den Fluchtreflex bei vielen Leuten auslöst. Aber wer sich engagieren will, der hat die Möglichkeit dazu.

Aber jetzt nochmal zurück zum Thema. Häufig wir ja gesagt, dass man nicht Mitglied im Verband werden will, weil das ja nichts bringt. Der Verband würde ja keine Lehrgänge im eigenen Wohnort anbieten usw. Aber wie soll denn ein Verband die finanziellen Mittel aufbringen, die z.B. für Aus- und Weiterbildung notwendig sind, wenn keiner Mitgleid werden will? Das ist doch ein klassisches Henne-Ei Problem. Und die weiten Wege zu einer evtl. mal veranstalteten Fortbildung werden auch nur dann kürzer, wenn die Fortbildungen nicht mehr vom Bundesverband sondern von den Landesverbänden organisiert werden. Aber um Landesverbände zu gründen, benötigt man erstmal genug Mitglieder im Bundesverband.

Es gibt genug Vorteile, die eine Verbandsmitgliedschaft bringt, selbst wenn sie sich nicht von heute auf morgen in der Kasse bemerkbar machen.

Gruß
Matthias

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von berline » Mi 7. Mai 2008, 16:34

Danke, Funny und Matthias :6:

Ihr schreibt mir beide aus der Seele!!!!
Lieben Gruß, Barbara


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Susi

Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Susi » Mi 7. Mai 2008, 17:44

jetzt habe ich ewig gebraucht um alles zu lesen. vieles ist mir jetzt verständlicher. :P
vielen Dank! :6:

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Josh » Do 8. Mai 2008, 01:10

Moin,

um einen Verein beizutreten muß aber auch erstmal einen geben. Der dann auch noch dem richtigen Verband angeschlossen ist.

Und DAS ist nicht überall der Fall. Das hat nichts mit rummicheln zu tun.

Trotzdem kann man doch auch hier an dieser Diskussion, die netterweise sehr sachlich läuft, sehen das ein sehr starkes Interesse vorhanden ist. Jetzt müssen sich nur noch die Vereine bilden können.
LG Josh

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Re: Zu was sind Verbände alles nütze?

Beitrag von Georg Kiesewetter » Do 8. Mai 2008, 07:59

Josh hat geschrieben: ...um einen Verein beizutreten muß aber auch erstmal einen geben.

Wohin soll ich das Anmeldeformular schicken?

...Jetzt müssen sich nur noch die Vereine bilden können.

Wir sind doch kein interstellares Gas, das im Vertrauen auf die Schwerkraft nur zu warten bräuchte, bis die Materie regional kollabiert, zu leuchten beginnt und sich Sterne und Galaxien bilden.
Vereine "bilden" sich nicht. Die gründet jemand. Zum Beispiel die 7 Figuren, die sich "immer Dienstags beim Kurvenwirt" zum Tanzen treffen. Besser natürlich, sie schließen sich als "Ortsgruppe Posemuckeldorf" einem bereits bestehenden Verein in der Nachbarschaft an...
Auch so'n Ding. So schön die Neugründungen sein mögen - sie müssen unsere Kräfte stärken, d.h. bündeln. Abspalten und Zergliedern ist eher das Gegenteil. Neue Vereine sollten nur gegründet werden, wo es wirklich noch keinen gibt.

Servus
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